Es ist so still da, wo ich sitze.
Nur mein Schaukelstuhl trägt Musik in sich.
Nur mein Schaukelstuhl trägt Musik in sich.
Der Wind zerrt an den Eichen vor meinem Fenster,
doch ich höre ihn nicht.
doch ich höre ihn nicht.
In mir zerreißt ein Sturm alle Bilder, Gedanken und Momente.
Wenn die Stille kommt, bleibt nichts als Dunkelheit.
Diese dichten Wimpern, der feine Nasenbogen - ich erkenne dich.
Kein Gedanke bleibt mir verborgen, ich lese dein Gesicht.
In deinem Lachen verstecken sich Glöckchen,
die mir aus weiter Ferne längst vergangene Geschichten zurufen.
Du riechst nach Sonnenschein und Pflaumenkuchen.
In deinen Augen will ich wieder mein Glück suchen,
wie an diesem Tag im Juni, als mich in dich verliebte.
Bitte, wohlige Erinnerung, verlass mich noch nicht.
Dein süßer Kuss hinterlässt Spuren auf meiner Stirn.
Mit der Zeit werde ich auch dieses Gefühl verlieren.
Wellen voll Erinnerung schlagen gegen
das salzige Ufer meines Bewusstseins,
das salzige Ufer meines Bewusstseins,
hinterlassen wunde Schleier, da wo sie sich wieder zurückziehen.
Leicht streichen deine weißen Fingerspitzen
über meine Haut aus Papier,
über meine Haut aus Papier,
übertünchen Pigmentflecken und die hervorstehenden Adern hier.
Ein Leben lang schwang dein Stuhl im Einklang mit meinem,
doch jetzt schaukele ich alleine.
All die ungesagten Worte, die versäumten Küsse
zerfressen mich im Innern;
zerfressen mich im Innern;
dann umarme ich die Wolke des Vergessens, zahle den Preis.
Lieber bin ich nichts, als weiter ohne dich.
Es ist still da, wo ich sitze.
Mein Schaukelstuhl schweigt im Einklang mit deinem.
Mein Schaukelstuhl schweigt im Einklang mit deinem.
Wenn die Stille bleibt, kommt nichts als Dunkelheit.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen